Nationaler Radverkehrskongress 2019 Dresden

Radverkehr © BMVI/Deckbar

Bundesverkehrsminister Scheuer eröffnet ADFC-Symposium #MehrPlatzFürsRad

Im 40. Jubiläumsjahr des Fahrradclubs ADFC beginnt für den Radverkehr in Deutschland eine neue Ära.

Nie war das gesellschaftliche Klima für Alternativen zum Auto positiver, nie gab es Bundesetats in aktueller Höhe zum Ausbau des Radverkehrs, nie hatte er bundespolitisch so viel Rückenwind wie durch das kürzlich verabschiedete Klimagesetz – auch durch die Arbeit des ADFC. Jetzt muss die Dynamik des Wandels auch in den Städten und Gemeinden ankommen. Am Vortag seiner 40. Bundeshauptversammlung veranstaltet der ADFC ein international besetztes Symposium zu seiner Kampagne #MehrPlatzFürsRad. Bundesverkehrsminister Scheuer eröffnet die Veranstaltung.      

ADFC-Bundesvorsitzender Ulrich Syberg sagt: „Die Aufbruchsstimmung, die Minister Scheuer gerade für den Radverkehr auf Bundesebene verbreitet, brauchen wir als Handlungsimpuls für Bürgermeisterinnen und Planer im ganzen Land. Deutschland muss jetzt wirklich einen Zahn zulegen, den Platz in den Städten mutig zugunsten der Auto-Alternativen neu verteilen und die Menschen durch gute Angebote zum Radfahren einladen. Wir freuen uns sehr, dass wir zu unserem Jubiläums-Symposium alle zusammen bringen konnten: Bund, Städte, Wirtschaft, Verkehr - und viele internationale Kolleginnen und Kollegen, die Best-Practice-Beispiele aus ganz Europa vorstellen. Möge der Fahrradaufbruch in Deutschland jetzt wirklich beginnen!“        

Das Symposium ist presseöffentlich. Wir laden Sie herzlich ein, als Pressevertreterin / Pressevertreter an der Veranstaltung teilzunehmen.

ADFC-Symposium #MehrPlatzFürsRad

15. November 2019, 10 – 18 Uhr

Auditorium Friedrichstraße, Quartier 110

Friedrichstraße 180, 10117 Berlin

Mit:

  • Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur
  • Prof. Dr. Claudia Kemfert,Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
  • Burkhard Jung, Präsident des Deutschen Städtetags und OB der Stadt Leipzig
  • Cem Özdemir, Vorsitzender des Verkehrsausschusses im Bundestag
  • Dr. Heike van Hoorn, Geschäftsführerin Deutsches Verkehrsforum
  • Gerhard Hillebrand, Vizepräsident ADAC
  • Saskia Kluit, Direktorin des niederländischen Fahrradverbands Fietsersbond
  • Klaus Bondam, Direktor des dänischen Fahrradverbands Cyklistforbundet

…sowie Städte- und Verkehrsplaner:innen aus Paris, Barcelona und London, Mitgliedern des ADFC-Bundesvorstands sowie dem Bundesgeschäftsführer des ADFC.

Moderation: Dr. Hajo Schumacher, Journalist

Hinweis für Redaktionen: Bitte melden Sie sich mit Ihrer Redaktionsadresse zur Veranstaltung an unter presse [at] adfc.de. Die Plätze sind begrenzt.

Über die Kampagne #MehrPlatzFürsRad

Im 40. Jahr seines Bestehens hat der ADFC eine bundesweite Aktions- und Aufmerksamkeitskampagne unter dem Motto #MehrPlatzFürsRad gestartet. Ziel ist es, in Politik und Gesellschaft eine Aufbruchsstimmung für mehr und besseren Radverkehr herzustellen. Konkrete Forderungen sind: Breite und gute Radwege, sichere Kreuzungen und viel mehr Fahrradparkplätze überall in Deutschland. Zahlreiche prominente Unterstützer haben sich bereits zu #MehrPlatzFürsRad bekannt – darunter Minister Andreas Scheuer, MdB Cem Özdemir, Schauspielerin Liv Lisa Fries, Comic-Zeichner Mawil, Schauspieler Michael Kessler, Minister Winfried Herrmann, OB Henriette Reker, OB Fritz Kuhn und viele mehr. Mehr Infos auf www.mehrplatzfuersrad.de und auf den Social Media Kanälen des ADFC.

Downloads

Nationaler Radverkehrskongress 2019 Dresden

Nationaler Radverkehrskongress 2019 Dresden

Copyright: BMVI/Deckbar

1100x733 px, (JPG, 282 KB)


https://rhein-kreis-neuss.adfc.de/pressemitteilung/bundesverkehrsminister-scheuer-eroeffnet-adfc-symposium-mehrplatzfuersrad

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    weiterlesen

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

    weiterlesen

  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

    weiterlesen

  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

    weiterlesen

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

    weiterlesen

  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

    weiterlesen

Bleiben Sie in Kontakt